2026
Selbstgemachte Pflanzenkohle vom Kon-Tiki-Feuer / Charbon végétal fait maison au feu Kon-Tiki
Pflanzenkohle wird seit Tausenden von Jahren genutzt. Bereits indigene Gemeinschaften im Amazonasgebiet stellten sogenannte “Terra-Preta”-Böden her, indem sie Pflanzenkohle mit organischem Material vermischten.
Die Pflanzenkohle speichert Wasser und Nährstoffe wie ein Schwamm, verbessert das Bodenleben und hilft, langfristig Kohlenstoff im Boden zu binden.
Und das Gute dabei: Während der Herstellung dieser Zauber-Kohle kann man auf dem Feuer auch grillieren.
Le charbon végétal est utilisé depuis des milliers d’années. Déjà, des communautés indigènes de la région amazonienne créaient ce qu’on appelle des sols “Terra Preta” en mélangeant du charbon végétal avec de la matière organique.
Le charbon végétal stocke l’eau et les nutriments comme une éponge, améliore la vie du sol et aide à fixer durablement le carbone dans la terre.
Et le meilleur dans tout ça : pendant la fabrication de ce charbon magique, on peut aussi faire des grillades sur le feu.
Belebung für unseren Kompost
Damit sich unser Kompost optimal entfalten kann, werden biodynamische Präparate beigefügt. Dies fördert die Rotte, belebt den Boden und steigert die Humusqualität. Die wachsenden Pflanzen freuen sich schon auf den hochwertigen Kompost.
Vitalisation pour notre compost. Afin que notre compost puisse se développer de manière optimale, des préparations biodynamiques y sont ajoutées. Cela favorise la décomposition, revitalise le sol et améliore la qualité de l’humus. Les plantes en croissance se réjouissent déjà de ce compost de haute qualité.
2025
Jahresbericht 2025 / Rapport annuel 2025
Der offizielle Jahresbericht 2025 des Trägervereins “langSamer”
Le rapport annuel officiel 2025 de l'association “langSamer”
Winterarbeit für langSamer
Holzstämme werden mit fünf Pilzsorten beimpft (u. a. Austern- und Lungenseitling, Shiitake, Nameko, Samtfussrübling). Dafür werden Löcher gebohrt und mit myzelbeimpften Dübeln (Dübelbrut) bestückt. Anschliessend wird gewässert, in Plastik verpackt und bei ca. 20 °C gelagert. Im Frühsommer werden die Stämme eingegraben. Erste Ernten erwarten wir ab Herbst bzw. Winter - und über mehrere Jahre.
Les troncs d'arbres sont inoculés avec cinq variétés de champignons (notamment des pleurotes en huître, des shiitakes, des namakos). Pour ce faire, des trous sont percés et remplis de chevilles inoculées de mycélium. Ils sont ensuite arrosés, emballés dans du plastique et stockés à environ 20 °C. Au début de l'été, les troncs sont enterrés. Nous attendons les premières récoltes à partir de l'automne ou de l'hiver, et ce pendant plusieurs années.
Bieler Naturgipfel 2025
Bieler Naturgipfel 2025 – ein Anlass für Umweltschaffende und Vereinsmitglieder wie uns von langSamer. Dort genossen wir spannende Diskussionen und Beiträge, unter anderem den Aktionsplan zur Wiederansiedlung des Hirschkäfers (Lucanus cervus) von Lea Kamber.
Wir haben die Ehre, bald Hirschkäfer auf dem Terrain Gurzelen zu beherbergen. Wenn alles klappt, werden die Larven schon bald in die von uns gebauten Holzmeiler einziehen.
Herzlichen Dank an die Stadt für diesen wertvollen Netzwerkanlass!
Le Sommet biennois de la nature – un événement inspirant pour les actrices et acteurs de l’environnement ainsi que pour les membres d’associations comme nous, langSamer. Nous avons assisté à des discussions passionnantes et à plusieurs présentations, dont le plan d’action pour la réintroduction du lucane cerf-volant (Lucanus cervus) présenté par Lea Kamber.
Nous nous réjouissons d’accueillir prochainement des lucanes cerf-volant sur le terrain de Gurzelen. Si tout se déroule comme prévu, les larves pourront bientôt s’installer dans les meules de bois que nous avons construites spécialement pour elles.
Un grand merci à la Ville de Bienne pour cet événement de réseautage précieux!
Rückblick: langSamer am Bankett de Bienne 2025
Am Samstag, 6. September 2025, waren wir beim Bankett de Bienne auf dem Robert-Walser-Platz hinter dem Bieler Bahnhof mit dabei.
Das diesjährige Fest stand unter dem Motto:
„Der Armut ein Gesicht geben. Den Reichtum des Lebensmittelhandwerks geniessen.“
Wir durften Teil dieses besonderen Anlasses sein. Es war ein Tag voller schöner Begegnungen, inspirierender Gespräche, Musik und gemeinsamer Freude an gutem Essen.
Zum Anlass erschien ein Fernsehbeitrag auf TeleBielingue
(ab Minute 4:09) - Sendung ansehen
Auch im Bieler Tagblatt und im Journal du Jura wurde berichtet
D: Eine leckere Aktion gegen Lebensmittelverschwendung in Biel
F: Le Bankett, pour le droit à une alimentation saine
Ein herzliches Dankeschön an alle, die vorbeigekommen sind und den Tag mit uns geteilt haben!
Regenwasser für den Garten - ein Projekt der langSamer-Equipe
Seit Kurzem stehen auf der Südtribüne des Terrain Gurzelen sechs neue 1.000-Liter-Regenwassertanks bereit (zwei weitere werden noch folgen). Von dort fliesst das gesammelte Regenwasser direkt zu den Brunnen im langSamer-Feld und einem Teil der benachbarten Gärten. Es ermöglicht die Bewässerung unserer Kulturen.
Die Initiative stammt vollständig aus unserem eigenen Kreis. Hinter diesem Projekt steckt nicht nur viel körperliche Arbeit, sondern auch sorgfältige Planung, Tüftelei und Organisation - alles aus der Hand der langSamer-Equipe. Die Idee entstand bereits 2024, im Frühling 2025 folgte die Umsetzung. Finanziert wurde das Vorhaben sowohl durch eigene Mittel als auch durch Spenden aus der Gemeinschaft.
Mit einer Gesamtkapazität von 8.000 Litern tragen die Tanks dazu bei, den Verbrauch von Leitungswasser zu verringern und die Gärten in trockenen Sommermonaten unabhängiger zu machen.
120 neue Sträucher für Insekten und Vögel auf der Gurzelen
Felsenbirne, Schneeball, Kornelkirsche – und no viu meh…
Unsere langSamer Équipe hat 120 Sträucher und Büsche verpflanzt.
Diese Pflanzen sollen Insekten – insbesondere dem Hirschkäfer – einen Lebensraum auf dem Gelände Gurzelen bieten. Auch Vögel finden in den Sträuchern Nahrung.
Notre équipe langSamer a transplanté 120 arbustes et buissons.
Ces plantes doivent offrir aux insectes - en particulier au cerf-volant - un habitat sur le site de la Gurzelen. Les oiseaux trouvent également de la nourriture dans les arbustes.
2024
Jahresbericht 2024 / Rapport annuel 2024
Der offizielle Jahresbericht 2024 des Trägervereins “langSamer”
Le rapport annuel officiel 2024 de l'association “langSamer”
Biotop für Hirschkäfer
Im Dezember wurde auf dem Terrain Gurzelen eine ungewöhnliche Rodung durchgeführt, um ein Biotop für die Wiederansiedlung des bedrohten Hirschkäfers zu schaffen. Ziel ist, durch präpariertes Totholz optimale Bedingungen für die Larven zu bieten.
Die Rodung ist Teil eines umfangreichen kantonalen Projekts, das von der Biologin Lea Kamber geleitet wird. Als erster Standort wurde Gurzelen ausgewählt. Als nächster Schritt, werden Laubbäume wie Eichen gefällt, auf dem Gelände platziert und mit Pilzen präpariert. Nach zwei bis drei Jahren ist das Holz bereit für die Larven.
Mit dieser Massnahme soll langfristig ein Rückzugsraum entstehen, der die Hirschkäferpopulation stärkt und zur Förderung der Artenvielfalt beiträgt.
Lokale Medien waren dabei und haben hübsche Zeitzeugnisse verfasst.
ajour.ch - Artikel
Randenlikör: Ein Geschmackserlebnis vom langSamer Feld!
Ein besonderes Produkt aus der Brennerei Gagygnole in Souboz, entwickelt in Zusammenarbeit mit Batavia - Epicerie Moderne.
Ganz nach unserer Überzeugung: Alles verwerten, nichts verschwenden.
Die überschüssigen Randen von unserem Feld auf dem Terrain Gurzelen bilden die Basis für diesen Likör, der die süssen Noten der Roten Beete mit dem frischen Kick der Zitronenverbene vereint.
Erhältlich bei Batavia in der Altstadt von Biel. Schau mal vorbei, da gibt es nur Gutes und Schönes.
2024: Artikel über langSamer in Vision 2035
In der neusten Ausgabe der Zeitung Vision 2035 gibt es einen Artikel über langSamer.
“Was auf den ersten Blick als ein gewöhnlicher Gemeinschaftsgarten erscheint, ist in Wirklichkeit ein lebendiger Ort der sozialen Integration, der nachhaltigen urbanen Landwirtschaft und der persönlichen Erneuerung.”
Felix Höfel ist der Autor des Textes.
Im Rahmen seines Studiums der Sozialen Arbeit hat er sich mit den Potenzialen von Gemeinschafts-gärten für Menschen, Gemeinschaften und die Soziale Arbeit auseinandergesetzt. In seiner Bachelorthesis untersuchte er das Projekt langSamer auf dessen sozialin-tegrative Wirkungen und arbeitet dafür seit Januar 2024 einmal in der Woche im Garten mit.
Vielen Dank an Vision 2035 für die Publikation!
2024: Prix ESSENtiel!